Heute habe ich in den weiten des Netzte einen ferngesteuerten Hai und einen Nemo gefunden. Ich finde die Idee ganz nett und lustig und es ist sicherlich ein Party Gag. Es handelt sich dabei um mit Helium gefüllte Ballons, die mit einer Technik zur Fernsteuerung ausgestattet sind. Diese Dinger gibt es leider nur in den USA zu kaufen. Jedoch sind diese zur zeit ausverkauft.

Bestellen kann man unter folgendem Link: http://www.airswimmers.com/

Hier ist die Eiübergabe von Sulu-Seenadeln (Doryrhamphus pessuliferus) zu beobachten. Ich finde es sehr interessant!

© Von BeneD1979 auf youtube.de

Heute habe ich mal nach langer Zeit alle Wasserwerte gemessen und musste sogleich ein paar Ungereimtheiten Feststellen.

So hatte ich in meinem 1. Test folgende Werte gemessen:

Nitrat (NO3): 80 mg/l (Tropic Marin)
Posphat (PO4): 1,2 mg/l (Hannah Photometer)
KH: 8 (Tropic Marin)
Calcium: 440 mg/l (Redsea)
Magensium: 1280 mg/l
pH: 8,2
Salinität: 35 psu

Beachtlich hoch sind die Werte die ich für Nitrat und Phosphat gemessen hatte. Mir kamen die Werte nicht plausibel vor und ich ich startete weitere Testreihen mit Nitrat und Phosphat. Darunter habe ich auch meinen “alten” Redsea und Salifert Nitrattest verwendet. Beiden zeigten einen Wert unter 5 mg/l an. Der Tropic Marin mehr als 80 mg/l. So dachte ich dann erstmal, der neue Tropic Marin Test ist kaputt. Bei Posphat verhielt es sich ähnlich, Redsea und Salifert blieben irgendwo im Bereich von 0,1 mg/l, Hannah bei 1,2 mg/l und der Tropic Marin Test lag bei ca. 0,6 mg/l.

Welche werte sind nun die richtigen? Ich gebe zu ich war geneigt den niedergieren Werten glauben zu schenken, waren es doch die Testkit die ich schon seit einiger Zeit verwende und Vertrauen schenkte, und die Werte erschienen mir weit sinnvoller. Wie sich später herausstellen sollte ein Trugschluss!!

Sicherheitshalber habe ich mich aber dann doch noch bemüht meine Tests mit Standards zu prüfen. Und ich musste tatsächlich feststellen dass die Werte der 1. Testreihe richtig sind, und der Redsea und Salifert Test falsche Werte anzeigten. Auf diese Test habe ich mich seit Start des Beckens, und auch davor schon im alten Becken verlassen.

Es wurden gleich Gegenmaßnahmen gestartet um die Werte wieder zu senken. U.a. wird ein ausgiebiger Wasserwechsel mit 30% durchgeführt, und es kommt ein Phosphat Adsorber zum Einsatz. Zudem habe ich  Microbe Lift Special Blend dosiert um die Bakterienflora in Schwung zu bringen. Einfach wir die Geschichte aber nicht lösen zu sein, da die Werte schon ziemlich hoch sind, und ich die Ursache wo anders vermute.

Mögliche Ursache 1 – Fischverlust durch Krankheit -

Das ganze lässt die Vermutung zu dass die Werte schon seit Start des Beckens und nach der Einfahrphase so hoch waren bzw. blieben. Ich hatte von Anfang an mit den Test’s analysiert denen ich vertraut hatte, wo sich heute raus stellte dass diese falsch sind. Das bringt mich natürlich zu der Vermutung dann der Fehler in den Test auch in der Einfahrphase und danach existent waren. Die Ursachenforschung wird damit in zwei Richtungen gehen müssen. Sicherlich eine Ursache könnte der massive Fischverlust sein, da ich einige Fische nicht aus dem Becken entfernen konnte. Des Weiteren hört man auch von anderen betroffenen Aquarianern dass nach einem ähnlichen Krankheitsfall die Werte fast ins unermesslich hohe Steigen und dann aber in wenigen Wochen wieder auf normale Werte sinken. Sicherlich wird sowas zum einen vom ableben der Fische kommen, kann mir aber auch gut Vorstellen dass sowas durch absterben Parasiten begünstigt wird. Das wäre jetzt in diesem Fall die bessere Wahl der Ursache, da man davon ausgehen kann dass sich die Werte wieder stabilisieren (lassen).

Mögliche Ursache 2 – Marodes Lebendgestein und/oder totes Gestein

Im Becken wurden ca. 25 Kg lebendes Gestein und ca. 10 Kg totes Gestein verbaut. beim toten Gestein kann es durchaus immer mal vorkommen dass man einen Glücksgriff macht und einfach belastetes Gestein bekommt. Beim lebenden Gestein habe ich eigentlich wenig bedenken, da dieses frisch importiert wurde und nur wenige Tage beim Händler zwischengelagert wurde. Außerdem ist die Quelle des Gesteins bekannt für gute Qualität. Lassen sich die Werte nicht dauerhaft senken und stabilisieren, muss ich aber von der Ursache 2 ausgehen. Wie mein Plan in diesem Fall aussieht weis ich noch nicht.

Letztendlich werde ich so oder so erstmal ein paar Wochen abwarten ehe neue Tiere eingesetzt werden. Auch werde ich die nächsten Wochen langsam und geduldig versuchen die Werte zu stabilisieren. Die Zeit wird zeigen obund welche Maßnahmen letztendlich Notwendig sein werden. Schade ist der Verlauf alle mal, und ich kenne derartige Komplikationen aus der Vergangenheit gar nicht, nur aus Erzählungen von Freunden und Kunden. Meine 8 – 10 Becken die ich früher schon gestartet hatte, hatte derartige Probleme nicht.

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Heute habe ich keine so guten Nachrichten zu vermelden. Seit dem Tod des C. tominiensis am 04. Juli 2011, ist nun fast der ganze Fischbestand verstorben.

Am Leben sind im Augenblick noch

  • Valenciennea sexguttata
  • Cirrhilabrus cyanopleura
  • Biochoeres chrysus
  • ein Chromis viridis

Verstorben sind nun in den letzten Tagen

  • zwei Zebrasoma flavescens
  • fünf Chromis viridis
  • 1 Pärchen Amphiprion percula (eigene Nachzuchten)
  • Cryptocentrus cinctus
  • Centropyge flavissima
Der verbliebene Chromis sieht auch nicht seht gut aus, und wird vermutlich auch bald ableben. Der B. Chrysus sowie der C. Cynopleura und die Gundel machen nach wie einen fiten Eindruck und haben keine Krankheitsanzeichen. Die Garnelen und Einsiedlerkrebse sind davon ebefalls nicht betroffen. Korallen stehen alle gut und haben ein gutes Polypenbild.
Behandelt wurde mit Microbe Lift Herbtana (reef) und mit Aquarium Münster protomarin coral. Beides zeigte aber keine nennenswerte Wirkung. Ich gehe davon aus dass die Infektion zu heftig war. Die Tire waren wie gesagt gut genährt, hatten keine Anzeichen von schwächen. Zudem habe ich beim Tod des C. tominiensis die UV-Anlage und eine Ozon Anlage in Betrieb genommen.
Ein Test aler relevaten Wasserwerte blieb Ergebnislos:
Ph: 8,2
Kh: 8,5 (Tropic Marin)
Calcium (Ca): 420 mg/l (Salifert)
Magnesium (Mg): 1280 mg/l (Salifert)
Nitrit (No2): n.n. (Tropic Marin)
Nitrat (NO3): 5 mg/l (Hanna)
Phosphat (Po4): 0,05 mg/l (Hanna)
Dichte: 35 psu
Temp.: 28 °C
Nun bleibt erstmal abzuwarten wie es weiter geht, und ob es weitere Verluste gibt.

Nachdem das Riffbecken nun seit mehr als 10 Wochen in Betrieb ist, ist es langsam zeit das Becken Vorzustellen.

Die Idee eines 80er Würfel spuckt schon seit mehren Jahren in meinem Kopf rum, die Form und das Seitenverhältnis macht das Projekt einfach Reizvoll. Eigentlich würde man von einem salzigen Aquarianer erwarten dass er bei jedem Wechsel das Becken vergrößert. Nun, mein Gedanke war ein anderer, sicherlich wäre ein größeres Becken zum vorhergehenden 700 Liter Becken eine schöne Alternative gewesen. Unser Umzug von einer 60 qm Wohnung in ein Haus mit 100 qm war der Auslöser für ein neues Becken. Ich wollte mein 700 Liter Becken samt Inhalt nicht über eine Distanz von ca. 100 KM in einer Nacht und Nebel Aktion umziehen, zu groß die Gefahr von Verlusten…

Unser neues Domicil bietet zwar mehr Wohnfläche, aber Aufgrund der Anordnung des Wohnbereichs und von Fenstern und Türen wäre ein größeres Becken schwer realisierbar gewesen. Das einzige was alternativ blieb wäre ein Raumteilerbecken gewesen. Dagegen hatte meine Regierung verständliche Einwände. So kam es dass ich mein 80er Würfel Projekt wieder ausgegraben habe.

Wie unschwer zu vermuten hat das Becken die Maße 80 x 80 x 80 cm, und damit ein Bruttovolumen von 512 Liter. Netto dürften es ohne Technikbecken ca. 420 – 430 Liter sein wenn man Bodengrund, Lebendgestein und den Ablaufschacht abzieht.

Das Gestell wurde aus 30 mm Aluprofilen mit Stegen erstellt. Seiten- und Rückwände dienen zusätzlich als Scherwände die dem Gestell weitere Stabilität verleihen. Im Gestell befindet sich ein Technikbecken mit den Maßen 70 x 70 x 45 cm das in 2 getrennte Bereich unterteilt wurde, und zugleich als Nachfüllwasserbecken dient. Beide Bereiche haben Brutto ca. 110 Liter Fassungsvermögen.

Als Förderpumpe verwende ich eine Sicce Syncra DW 3.5, welche laut Kennlinie bei den zu überbrückenden 1,5 m eine Förderleistung von ca. 2500 Liter hat. Nebenbei bemerkt, sie schafft es auch, und ist kein Vergleich zur Eheim 1260 oder Aqua Medic Ocean Runner 3500. Beide Pumpen leisten bei den gleichen Bedingungen weit weniger.

Als Abschäumer habe ich weiter meinen ZC Aquarientechnik Cyclon 1500 im Einsatz, mit dem ich nachwievor voll zufrieden bin.

Als Strömungspumpe kommt derzeit eine Tunze Stream II mit 6000 Liter/Std zum Einsatz. EIne zweite Stream mit 8000 Liter liegt bereits hier, und kommt zum Einsatz, sollte sich herausstellen dass die 6000 L/H Stream nicht ausreichen sollte. Bis jetzt reicht es aber Dicke.

Als Beleuchtung habe ich mich für eine Tropic Marin SUNA 1 HQI + 2 T5, 1x 400 Watt HQI und 2x 24 Watt T5 Entschieden. Ich hatte im Vorfeld eine Beleuchtung mit 250 Watt HQI getestet und entschieden dass diese Beleuchtung nicht ausreichen wird.

Ansonsten ist aus dem technischen Gesichtspunkt nichts weiter zu nennen. Später kommen evtl. mal noch ein Kalkreaktor und eine UV-Leuchte zum Einsatz.

Schwerpunkt liegt bei der Haltung von LPS Steinkorallen, ausgewählten Weichkorallen und wenigen Anemonen. Ansonsten moderater Fischbesatz der aus dem alten Becken übernommen wurde. Sollte ein Nachbesatz anstehen in Zukunft werde ich mich auf eher klein bleibende Gesellen beschränken.

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